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Die Geschichte des einen Rings

Drei Ringe den Elbenkönigen hoch im Licht,
Sieben den Zwergenherrschern in ihren Hallen aus Stein,
Den Sterblichen, ewig dem Tode verfallen, neun,
Einer dem Dunklen Herrn auf dunklem Thron
Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.
Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden
Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.

Alles begann mit der Erschaffung der zwanzig Ringe. Sie wurden für die verschiedenen Völker Mittelerdes geschaffen,
um ihre Herrschaft zum Frieden aller auszuführen.

Drei Ringe gehörten dem Volk der Elben, einem Volk von unsterblichen und edlen Geschöpfen. Sieben Ringe gehörten dem Zwergenvolk, das tief unten in Höhlen wohnte. Das Volk der Menschen erhielt weitere neun Ringe.

Doch ein Ring sollte die Zukunft Mittelerdes und die Zukunft aller Völker gefährden. Sauron, der gefürchtete Herrscher des dunklen Landes Mordor, hat sich selbst heimlich einen Ring geschmiedet, mit dem er ganz Mittelerde an sich reißen und zu dessen Herrscher werden will. Er hat den Ring der dunklen Macht geschaffen. Elben, Zwerge und Menschen sollen Untertanen des grausamen Sauron werden. Mit der ungeheuren Macht des Ringes beginnen die Orks,  von Sauron gezüchteten Kämpferkreaturen, ihren Eroberungsfeldzug gegen die Städte und Länder Mittelerdes.

 Doch die Völker der Elben, Menschen und Zwerge kämpfen gegen Saurons Armeen – sie wollen Sauron besiegen und Mittelerde retten. Es scheint jedoch, als haben sie gegen die Macht des Ringes keine Chance.
Dann jedoch gelingt es Isildur, dem Sohn des Menschenkönigs, Sauron im Kampf zu töten und den Ring in seinen Besitz zu nehmen. Jetzt wäre die Zeit gekommen, den Ring zu vernichten, seine Macht zu zerstören und Mittelerde für immer zu retten. Doch die Macht des Ringes hat seine eigene Kraft und bleibt in Besitz Isildurs. Der Ring bedeutet Macht über alle – und so wird bei vielen das Verlangen und die Habgier geweckt, diesen Ring zu besitzen.

Isildur jedoch wird getötet und der Ring geht für 2000 Jahre verloren. Bis ihn ein Geschöpf namens Gollum in den Tiefen seiner Höhle findet. Von nun an nennt ihn Gollum "seinen Schatz", bis sich der Ring weiter auf seine Reise begibt, denn laut Sage ist es für ihn Zeit geworden, seinen Weg der Macht weiter zu gehen.
Doch dann geschieht etwas, womit niemand gerechnet hat – der Ring gerät in die Hände eines der unscheinbarsten Wesen Mittelerdes – in die eines Hobbits, genauer gesagt in die Hände des Eigenbrötlers Bilbo Beutlin. Hobbits leben im Auenland und sind friedliebende, gemütliche und ruhige Geschöpfe. Der Ring schenkte Bilbo Beutlin die Gabe, sich in Not unsichtbar zu machen, indem er den Ring an seinen Finger steckt. Außerdem sorgt der Ring dafür, dass Bilbo nur sehr langsam altert. So bleibt der Ring lange Jahre in seinem Besitz, ohne dass sich Bilbo Beutlin der Bedeutung seines Fundes bewusst wird.


© Julia Krasselt (D-17 Jahre)

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